Leitern & Tritte

Arbeitsmittelprüfung- Sicherheit für Arbeitgeber & Beschäftigte

Leitern & Tritte

Eine Prüfung für Leitern & Tritte ist Verpflichtend!
So sind in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie in der TRBS 2121-2 festgelegt, dass regelmäßige Prüfungen durchzuführen sind.
Die Prüfintervalle sind anhand der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln und festzulegen, sie richten sich unter anderem nach den jeweiligen betrieblichen Verhältnissen. Bei hohen Beanspruchungen kann dies eine täglich durchzuführende Prüfung sein.
Unabhängig von der Inaugenscheinnahme vor Benutzung und den Prüfungen durch eine beauftragte Person, müssen Leitern und Tritte mindestens alle 12 Monate von einer sachkundigen Person, auf der Grundlage der Betriebssicherheitsverordnung und der DGUV Information 208-016, geprüft werden. Die Prüfergebnisse sind zu dokumentieren. Die geprüften Arbeitsmittel sind mit einem Prüfsiegel zu versehen.
 
Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass eine von ihm beauftragte befähigte Person Leitern und Tritte wiederkehrend auf deren ordnungsgemäßen Zustand prüft, das Ergebnis ist zu dokumentieren
 

In der Betriebssicherheitsverordnung § 4 (BetrSichV) heißt es: Arbeitsmittel dürfen erst verwendet werden, nachdem der Arbeitgeber

  • eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt hat,
  • die dabei ermittelten Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik getroffen hat und
  • festgestellt hat, dass die Verwendung nach dem Stand der Technik sicher sind.

In §14 der BetrSichV wird genauer auf die Prüfung der Arbeitsmittel eingegangen.

 

Am Rande bemerkt:

Der Großteil aller Leiterunfälle fallen nach den letzten Erkenntnissen der BG BAU, auf die mangelhafte Standsicherheit zurück. Die im Jahre 2018 inkraftgetretene, überarbeitete Leiternorm soll dafür sorgen, dass diese Gefahrenquelle bereits bei der Herstellung minimiert wird.

Die wichtigste Änderung in der DIN 131 betrifft alle tragbaren Anlegeleitern mit über drei Metern länge. Nach der nun gültigen Norm müssen diese in Zukunft eine größere Standbreite aufweisen, sichergestellt durch eine Quertraverse oder durch eine sogenannte konische Bauweise. Mehrzweckleitern mit einem aufgesetzten Schiebeleiterteil sind ebenfalls betroffen. Beträgt die Länge mehr als drei Meter, darf es nur von der Leiter trennbar sein, wenn es mit einer Traverse ausgestattet ist, die die neuen Anforderungen hinsichtlich der Standbreite erfüllt. Doch nicht nur die Standsicherheit ist durch die Norm überarbeitet. Entsprechend der Nutzung, Gewerblich oder Privat, werden die Leitern nun in zwei Nutzungsgruppen unterteilt. Hier sorgen sogenannte Piktogramme für die eine Klassifizierung.

Nun was bedeutet das für die Betriebe, bei denen ältere Leitermodelle im Bestand sind, nunmehr nicht der aktuellen Norm und somit dem Stand der Technik entsprechen? Diese dürfen nachwievor weiterverwendet werden, wenn deren Sicherheit für die entsprechende Aufgabe gewährleistet ist. Eine Leiter die zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens den gültigen Rechtsvorschriften entsprochen hat, darf nach einer Aktualisierung der Rechtsvorschrift auch weiterhin verwendet werden.

Ich als Befähigte und Sachkundige Person nach DGUV Information 208-016 und Betriebssicherheitsverordnung, besitze die nötigen Kenntnisse
und bin Ansprechpartner für alle Fragen um die Prüfung Ihrer Leitern & Tritte.

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